Autobiographie von Michael Lapsley

Die Vergangenheit heilen

Dank einer kongolesisch-luxemburgischen Zusammenarbeit:

Erste afrikanischsprachige Ausgabe von Michael Lapsleys Autobiographie

Neben der englischen Originalausgabe („Redeeming the Past: My Journey from Freedom Fighter to Healer“) gibt es mittlerweile rund ein Dutzend Ausgaben von Michael Lapsleys Autobiographie in verschiedenen Sprachen. Healing of Memories Luxembourg war an der Entstehung mehrerer dieser Ausgaben beteiligt: der spanischen (3 Ausgaben), der französischen, der deutschen und der arabischen Ausgabe. Das Buch ist ein wichtiges Instrument, um den Ansatz von Healing of Memories weltweit bekannt zu machen.

Anfang Juli 2024 erschien eine weitere Ausgabe: Dank einer Zusammenarbeit zwischen unserem Verein und der Groupe Martin Luther King (Goma, DR Kongo), unserem Partner im Rahmen des Ausbildungsprogramms für das französischsprachige Afrika, wurde das Buch auf Kiswahili – der meistgesprochenen afrikanischen Sprache der Welt – bei Éditions Smart Publishing in Goma (DR Kongo) veröffentlicht.

Eine Autobiographie, die weltweit übersetzt wurde

Über das Buch

Father Michael Lapsley verlor als Kämpfer gegen die Apartheid bei einem Briefbombenattentat beide Hände und eines seiner Augen. In seiner Autobiografie erzählt er von diesem entsetzlichen Ereignis und davon, wie er seine eigene traumatische Erfahrung umgelenkt hat und sie nun, als Leiter des Institute for Healing of Memories, für die Heilung anderer Traumatisierter auf der ganzen Welt nutzt.

Stimmen zum Buch

„Michaels Leben ist eine beeindruckende Metapher ein Fremder, der in unser Land kam und eine grundlegende Verwandlung durchlebte. Sein Leben spiegelt die Komplexität der vielen langen Reisen und Kämpfe unseres Volkes wider.”

Nelson Mandela

„Das Apartheid-Regime in Südafrika war eines der menschenverachtendsten politischen Systeme in der Geschichte der Menschheit. Trotzdem hat es die schwarze Bevölkerungsmehrheit geschafft, die Verbrechen der Apartheid nicht durch das Strafrecht zu ahnden, sondern mit den Mitteln einer Wahrheits- und Versöhnungskommission zu verstehen und zu behandeln. Diese zutiefst humane, vergebende und versöhnliche Grundhaltung verdankt Südafrika Persönlichkeiten wie Nelson Mandela, Bischof Desmond Tutu oder Pater Michael Lapsley.”

Prof. Manfred Nowak, UN-Sonderberichterstatter über Folter (2004-2010)

„Ein inspirierendes und leuchtendes Buch, das überzeugend zum persönlichen Zugehen auf den nächsten Menschen aufruft. Und auch zu Vergebung und Versöhnung. In Europa, in Afrika, überall auf der Welt!„

Jean-Claude Juncker, Premierminister von Luxemburg (1995-2013), Präsident der Europäischen Kommission (2014-2019)

„In seiner Biografie beschreibt Michael Lapsley, dass es Menschen leichter fällt, sich ihm mit ihren Schmerzen, die manches Mal gar nicht sichtbar sind, anzuvertrauen, eben weil seine Verletzungen so sichtbar sind.“

Margot Käßmann, Theologin, Bischöfin der Landeskirche Hannover (1999-2010), Ratsvorsitzende der EKD (2009-2010)