2025 – Von der Theorie zur Praxis
Nach den theoretischen Schulungen im Juli 2024 in Grand-Popo (Benin) trat das Afrika-Projekt von Healing of Memories Luxembourg im Jahr 2025 in eine neue Phase ein: die praktische Anwendung der von den angehenden Facilitators erworbenen Kompetenzen.
Im vierten Jahr des Projekts hatten die afrikanischen Teams die Gelegenheit, selbst Workshops zur Heilung von Erinnerungen zu organisieren und durchzuführen – unter der Supervision von Ausbildern aus Luxemburg und Südafrika.
Begleitete Workshops in fünf Ländern
Die praktischen Ausbildungsmissionen fanden in zwei Phasen statt.
Im Juli 2025 reisten Ausbilder von Healing of Memories Luxembourg nach Benin und Togo. Weitere Missionen folgten im November und Dezember in Ruanda, Senegal und Côte d’Ivoire, unter Beteiligung einer Ausbilderin des Institute for Healing of Memories aus Südafrika.
Trotz der schwierigen Sicherheitslage in einigen Regionen bewiesen die Teams große Anpassungsfähigkeit. Die Facilitators aus Mali schlossen sich ihren togolesischen Kollegen an, um gemeinsam einen Workshop in Kpalimé durchzuführen. Das Team aus Niger beteiligte sich am Workshop in Rufisque im Senegal.
Leider konnte das Team aus der Demokratischen Republik Kongo aufgrund der besonders schwierigen Situation in Nord-Kivu nicht an diesen Aktivitäten teilnehmen.
Lernen durch die praktische Durchführung
In jedem der fünf Gastländer nahmen die angehenden Facilitators an Vorbereitungssitzungen teil, bevor sie die Teilnehmenden zu einem dreitägigen Healing of Memories-Workshop begrüßten.
Diese Workshops boten ihnen die Möglichkeit, ihr Wissen in die Praxis umzusetzen, ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln und mehr Sicherheit bei der Durchführung der verschiedenen Phasen des Programms zu gewinnen.
Jede Mission endete mit einem Tag der Reflexion und Auswertung. Dabei hatten die Teams Gelegenheit, ihre Erfahrungen auszutauschen, über die gewonnenen Erkenntnisse nachzudenken und die nächsten Schritte vorzubereiten.
Ermutigende Fortschritte für die Zukunft
Im Verlauf der Missionen stellten die Ausbilder deutliche Fortschritte bei den angehenden Facilitators fest, sowohl bei denjenigen, die neu im Programm waren, als auch bei den bereits Erfahreneren.
Das Engagement und die Begeisterung der Teams sowie ihre Bereitschaft, lokale Partnerschaften aufzubauen, zeigen, dass sie zunehmend Verantwortung für das Projekt übernehmen.
Dieses Jahr der praktischen Ausbildung stärkte auch den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen den Ausbildern aus Luxemburg und Südafrika und trug dazu bei, die Verbindungen innerhalb des weltweiten Healing of Memories-Netzwerks zu festigen.
Ein wichtiger Schritt, um die afrikanischen Teams darauf vorzubereiten, Healing of Memories-Workshops in ihren jeweiligen Ländern auch künftig eigenständig durchzuführen und weiterzuentwickeln.
2024 – Schulung in Grand-Popo
Vom 12. bis 22. Juli nahmen 26 neue Teilnehmende aus neun Ländern West- und Zentralafrikas an einer zehntägigen Grundausbildung in Grand-Popo (Benin) teil.

Teilnehmende und Ausbilder berichten von ihren Erfahrungen
Entdecken Sie die Erfahrungsberichte von Teilnehmenden und Ausbildern, die an dieser Schulung in Grand-Popo teilgenommen haben.
Vorbereitende Reflexionsarbeit
Zur Vorbereitung auf die Schulung in Grand-Popo haben sich die Teams aus den verschiedenen Ländern mit den Verletzungen der Vergangenheit und ihren Auswirkungen auf ihre Gesellschaften auseinandergesetzt.





